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Jimmy R9 im Test: Befriedigend mit Note 2,7

Der schlanke Klassiker mit sieben Temperaturstufen und UV-Licht

Zuletzt aktualisiert: 3. Juli 2026 · von Karsten Rehm

Jimmy R9 – Auftisch-Osmoseanlage im Test

Gesamtnote

2,7befriedigend

Preis

399 €

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Unser Testurteil in Kürze

Der R9 teilt sich die Filtertechnik mit dem Pro-Modell, verzichtet aber auf Kaltwasser und die smarte Ausstattung. Dafür kostet er 100 Euro weniger und bleibt angenehm kompakt. Die dokumentierten Rückhalteraten für PFAS, Nitrat und Blei können sich sehen lassen, die RO-Membran hält bis zu 24 Monate. Wer auf gekühltes Wasser verzichten kann, bekommt hier viel Filterleistung fürs Geld – muss Ersatzfilter aber ebenfalls direkt beim Hersteller bestellen.

Mit 25,2 cm Breite eines der schlankesten Geräte im Feld – laut Labordaten werden PFAS zu über 99,68 % zurückgehalten.

Die Teilwertungen

Filterleistung92 / 100
Ausstattung78 / 100
Handhabung88 / 100
Folgekosten85 / 100
Support & Herkunft72 / 100

Ausstattung und Bedienung im Detail

Der R9 ist die schlanke Basisversion des Pro: gleiches Filterfundament, aber ohne Kaltwasserkühlung und Smart-Extras. Mit 25,2 Zentimetern Breite und 33 Zentimetern Höhe gehört er zu den platzsparendsten Geräten im Vergleich – ideal, wo jeder Zentimeter Arbeitsfläche zählt. Sieben Temperaturstufen bis 98 °C decken vom stillen Wasser bis zum Tee alles ab, die Sofortheizung reagiert in drei Sekunden.

Der 5-Liter-Rohwassertank wird durch einen 1-Liter-Reinwasserbehälter ergänzt – Letzterer fällt für Familien knapp aus und will häufig geleert bzw. frisch gezapft werden.

Filterleistung und Effizienz

Bei der Filtration steht der R9 dem Pro-Modell in nichts nach: 7 Stufen inklusive UV-Licht, ein Abwasserverhältnis von 3:1 und die identischen, dokumentierten Rückhalteraten (PFAS über 99,68 Prozent, Nitrat über 99,92 Prozent, Blei über 99,88 Prozent). Die Membran hält bis zu 24 Monate oder rund 3.600 Liter – für die Preisklasse stark.

Alltag, Folgekosten und Fazit

Die Einschränkungen entsprechen denen des großen Bruders: Ersatzfilter nur direkt beim Hersteller, Support über die EU-Zentrale statt eines deutschen Ansprechpartners. Die Folgekosten von rund 100 Euro pro Jahr sind fair.

Unser Fazit: Wer auf gekühltes Wasser verzichten kann, bekommt für 399 Euro viel dokumentierte Filterleistung im kleinsten Gehäuse des Vergleichs. Die Note „befriedigend“ resultiert weniger aus der Technik als aus Ausstattungsverzicht und Support-Situation – als reiner Wasserfilter für kleine Küchen und Büros bleibt der R9 eine solide Wahl.

Technische Daten

Filtration
7-stufig mit UV-Licht
Tankvolumen
5 l Rohwassertank, 1 l Reinwasserbehälter
Temperaturen
7 Stufen bis 98 °C
Abwasserverhältnis
3:1
Ausgabe
Sofortheizung in 3 Sekunden
Filterkosten / Jahr
ca. 100 € / Jahr
Maße
33,1 × 25,2 × 35,7 cm
Zertifikate
SGS, ITS, NSF/ANSI (Herstellerangaben)
Support & Herkunft
Hersteller aus China, Vertrieb & Versand über EU-Niederlassung

Stärken

  • Schlankes Gehäuse, geringer Platzbedarf
  • Sieben Temperaturstufen bis 98 °C
  • Dokumentierte Rückhalteraten für PFAS, Nitrat und Blei
  • Membran-Standzeit bis 24 Monate (ca. 3.600 l)
  • Kindersicherung für die Heißwasserausgabe

Schwächen

  • Keine Kaltwasserfunktion
  • Reinwasserbehälter fasst nur 1 l
  • Filterbezug nur über den Hersteller

Ideal für:Kleine Küchen und Büros, in denen jeder Zentimeter Arbeitsfläche zählt

* Preisangabe in Euro inkl. MwSt., Stand: 3. Juli 2026. Preise können sich seither geändert haben und veraltet sein – maßgeblich ist der aktuelle Preis auf der Händlerseite. Produktabbildung ähnlich.

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